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Mindestlohn-Tarifrunde im Bauhauptgewerbe startet am 15. August 2017 in Wiesbaden


  

(2.7.2017; zuletzt upgedatet am 18.10.2017) In der anstehenden Mindestlohn-Tarifrunde für das Bauhauptgewerbe fordert die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) bzw. die Bundestarifkommission der IG BAU ...

  • die „faire Erhöhung der Mindestlöhne“ und
  • gleiche Mindestlöhne Ost und West für Helfer und Baufacharbeiter.

„Mindestlöhne in der Baubranche haben sich bewährt. Sie wirken wettbewerbsordnend und kommen damit auch den Unternehmen zugute. Betriebe aus West- und Osteuropa müssen sich an die Lohnuntergrenze am Bau halten,“ erinnert der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende und Verhandlungsführer Dietmar Schäfers.

Der Mindestlohn kann aber nur wirken, wenn er auch durchgesetzt wird. Dazu wurde die Finanzkontrolle Schwarzarbeit beim Zoll geschaffen. Sie sei jedoch chronisch unterbesetzt, so Schäfers. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble weigere sich, die Stellenzahl auf das erforderliche Maß aufzustocken. Es sei klar, dass damit Missbrauch Tür und Tor geöffnet wird. Der Bundesfinanzminister müsse jetzt endlich handeln und die Stellen auf mindestens 10.000 Stellen erhöhen. „Wer dem Treiben tatenlos zusieht, der leistet Beihilfe zum Lohndumping,“ resümiert Schäfers.

Update vom 18.10: Mindestlohn-Tarifrunde für das Bauhauptgewerbe abgeschlossen

Nach 14-stündigen Verhandlungen haben sich Bauindustrie, Baugewerbe und Gewerkschaft auf eine Erhöhung der Mindestlöhne für das Bauhaupt­gewerbe geeinigt - siehe Beitrag vom 18.10.2017.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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