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Haustechnik-Märkte entwickeln sich unterschiedlich


  

(27.11.2017) Wie der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) im Rahmen einer Vorpressekonferenz zur Light+Building 2018 mitgeteilt hat, verlief das erste Halbjahr 2017 für die Hersteller von Elektroinstallationssystemen positiv. So habe sich - gemittelt über alle Segmente - die Produktion gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um vier Prozent auf 3,7 Mrd. Euro erhöht. Zum Jahresende rechnet die Branche mit einem Produktionsplus in Höhe von ebenfalls vier Prozent auf rund 7,4 Milliarden Euro. Der Treiber dieser Entwicklung sei nach wie vor der Wohnungsbau.

Schatten im Licht

Für die im ZVEI organisierte Licht-Branche besteht dagegen ein sehr differenziertes Bild für das erste Halbjahr 2017: Während der Auslandsumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit minus 18,4% auf 600 Millionen Euro deutlich gesunken ist, sieht sich die Branche aufgrund der anhaltend guten Konjunktur im heimischen Markt gut aufgestellt: In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wuchs der Umsatz in Deutschland im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,7% auf 1,0 Mrd. Euro. Aufgrund der gesunkenen Auslandserlöse ergibt sich für die erste Jahreshälfte allerdings insgesamt ein Umsatzrückgang von minus 3 Prozent auf 1,6 Mrd. Euro. Für das Gesamtjahr 2017 erwartet die Branche ein Minus von drei Prozent auf 3,4 Mrd. Euro.

Sicherheitstechnik boomt

Der Bereich der elektronischen Sicherheitstechnik hat sich erneut besser entwickelt als erwartet. 2016 stieg der Umsatz um 6,3% auf knapp 3,9 Mrd. Euro.

Alle drei genannten Bereiche sehen großes Wachstumspotenzial in vernetzten, intelligenten Lösungen, wie sie auf der Light+Building 2018 zu sehen sein werden. Die Protagonisten der Branche erwarten, dass systemübergreifende Vernetzung und das reibungslose Zusammenspiel von Gewerken und Services zunehmend Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz ins Smart Home und damit einen spürbaren Nutzen für den Verbraucher bringen werden. Für den dauerhaften Markterfolg von Smart-Home-Anwendungen sei jedoch die Interoperabilität der Systeme maßgeblich. Insellösungen müssten ein Ende haben, damit intelligente Anwendungen sich in der Breite durchsetzen. Daran arbeite der ZVEI.

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