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Stuttgart fördert Kohle- und Öl-Austausch mit bis zu 50.000 Euro

uralte Heizanlage
Foto © EBZ

(18.2.2018) Die Stadt Stuttgart setzt ein Zeichen: Mit den neuen Förderrichtlinien für den Heizungsaustausch von Kohleöfen oder Öl-Kesseln (ÖAP) will die Landeshauptstadt Treibhausgasemissionen reduzieren und in Sachen Energiewende mit gutem Beispiel vorangehen. Das Energieberatungszentrum Stuttgart (EBZ) unterstützt die Stadt mit seinem Know-how und bietet kostenlose Erstberatungen für Gebäudeeigentümer.

Auch Nicht-Wohngebäude sind nunmehr förderfähig

Gefördert wird der Austausch von alten „Schätzchen“ durch Geräte für emissionsfreundliche Energieträger - also beispielsweise Gas, Umwelt- und Fernwärme. Die neuen Richtlinien kommen dabei ergänzend zum bereits seit 1998 bestehenden kommunalen Energiesparprogramm zum Einsatz. Die Besonderheit: Erstmals sind im Zuge der neuen Richtlinien neben Wohngebäuden auch Nicht-Wohngebäude förderfähig.

Ulrich König, Geschäftsführer des EBZ, erklärt: „Beim Öl-Austausch-Programm wird mit pauschalen Zuschüssen gearbeitet. Finanzielle Unterstützungen von bis zu 50.000 Euro erhalten ebenso Privatpersonen oder Eigentümergemeinschaften wie auch juristische Personen - also beispielsweise Vereine, Stiftungen oder gemeinnützige Organisationen.“ Dies gilt für alle Förderanträge, die seit dem 1. Januar 2018 im Amt für Liegenschaften und Wohnen eingereicht werden.

Als gemeinnütziger Verein hat das Energieberatungszentrum Stuttgart die städtische Verwaltung bei der Entwicklung und Ausgestaltung des Programms mit seinem Know-how unterstützt.

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