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contractworld.award 2009 verliehen

(17.1.2009) Die ersten Plätze beim contractworld.award 2009 gehen an Teilnehmer aus Japan, Frankreich und Portugal. Die Gewinner wurden am 17. Januar 2009 auf der feierlichen Preisverleihung in Hannover mit dem begehrten internationalen Architekturpreis ausgezeichnet.

Mit insgesamt 60.000 Euro Preisgeld ist der contractworld.award die höchstdotierte Auszeichnung für Innenraumgestaltung in Europa. Die Jury bewertete insgesamt 570 Projekte, davon 293 aus dem Ausland. Zahlreiche namhafte Büros aus Architektur und Innenarchitektur hatten sich mit ihren Arbeiten beteiligt. Insgesamt wurden 14 Projekte ausgezeichnet, darunter zwei mit Sonderpreisen. Bewertet wurden innovative Raumkonzepte in vier Kategorien, die ein hohes Maß an Qualität, Funktionalität und Ästhetik sowie einen innovativen Umgang mit Raum, Material, Farbe und Oberfläche aufweisen. Neben den drei traditionellen Kategorien Office, Hotel und Shop wurden auch Bauten aus dem Bereich Umnutzung/Conversion bewertet.

  • Der erste Preis in der Kategorie Office/Büro/Verwaltung geht an das Büro junya.ishigami+associates aus Japan für das Projekt "The Kanagawa Institute of Technology" (Bild oben). Das Gebäude ist ein Arbeitsraum für Studenten auf dem Campus des Kanagawa Institute of Technology in einem Vorort von Tokio. Durch die Verwendung unzähliger Stützen in computergenerierter Anordnung und die Auflösung jeglicher Wände ist ein lichtdurchfluteter "leichter" Raum mit flexiblen Nutzungsmöglichkeiten entstanden.
  • In der Kategorie Hotel/Spa/Gastronomie belegt Hitoshi Abe & Atelier Hitoshi Abe aus Japan mit dem "Aoba-tei Restaurant" den ersten Rang.
  • Mit dem bereits hier vorgestellten "C42, Citröen Flagship Showroom" erhalten Manuelle Gautrand Architecture aus Frankreich in der Kategorie Shop/Showroom/Messestand den ersten Platz.
  • Das Büro EMBAIXADA aus Portugal ist mit dem Büro- und Ausstellungsgebäude "Tomar Environmental Monitoring and Interpretation Offices (EMIO)" die Nummer eins in der Kategorie Umnutzung/Conversion.

Wie auch im Vorjahr wurden zusätzlich zwei Sonderauszeichnungen für Projekte vergeben, die sich ausschließlich an Vertreter der "New Generation" (Architekten/Innenarchitekten jünger als 40 Jahre) richten. Hier sind Teilnehmer aus Großbritannien und Spanien für innovative und avantgardistische Projekte ausgezeichnet worden (Bild rechts: Plasma Studio, Hotel Puerta America, 4th Floor).

Aufgrund des sehr hohen Niveaus der Projekteinreichungen stellte die Jury neben den Preisträgern und Sonderauszeichnungen auch in diesem Jahr zusätzlich in jeder Kategorie eine Shortlist mit den jeweils Besten auf.

Wegen der unerwartet großen Zahl der Teilnehmer mussten die Auslober das Auswahlverfahren modifizieren: Die Gruppe der Juroren wurde auf zehn Personen erweitert, je fünf Juroren bewerteten jeweils zwei der insgesamt vier Kategorien.

  • Juroren für die Kategorien Office/Büro/Verwaltung und Hotel/Spa/Gastromonie waren Prof. Dagmar Richter (Juryvorsitzende), Dr. Christoph Bürkle, Rolf Heide, Gabor Kiss und Wolfram Putz.
  • Die Jury für die Kategorien Shop/Showroom/Messestand und Umnutzung/Conversion bestand aus Prof. Klaus Kada (Juryvorsitzender), Jutta Blocher, Francesca Ferguson, Prof. Jan Kleihues sowie Petra Wollenberg.

Das Konzept contractworld - die Verknüpfung von Ausstellung, Kongress und Architekturpreis - hat sich von Beginn an bewährt und stößt bei den Fachbesuchern auf immer größere Resonanz. Dem Fachbesucher bieten sich ein gelungener Mix aus Architektur- und Produktinformation sowie die Möglichkeit der Kontaktaufnahme und des Meinungsaustausches.


Manuelle Gautrand Architecture: C42, Citröen Flagship Showroom

Der contractworld.congress ist inzwischen der größte jährliche Architekturkongress in Europa. Er ist mit seinem umfangreichen Vortrags- und Fachkonferenz-Programm zu den Themen Office, Hotel, Shop und in diesem Jahr Umnutzung/Conversion das Forum zum intensiven fachlichen Austausch mit internationalen Experten - darunter so renommierte Persönlichkeiten wie David Chipperfield (UK), Matteo Thun (IT), Mario Botta (CH) und Prof. Meinhard von Gerkan (DE).

Folgende Teilnehmer wurden am 17. Januar 2009, in Hannover mit dem contractworld.award ausgezeichnet.

Kategorie "Office / Büro / Verwaltung" (168 Projekte)

Best of Category: junya.ishigami+associates, JP-Tokyo

Projekt: The Kanagawa Institute of Technology, JP-Kanagawa (Universitätsgebäude)
Das Gebäude ist ein Arbeitsraum für Studenten auf dem Campus des Kanagawa Institute of Technology in einem Vorort von Tokio. Durch die Verwendung unzähliger Stützen in computergenerierter Anordnung und die Auflösung jeglicher Wände ist ein lichtdurchfluteter "leichter" Raum mit flexiblen Nutzungsmöglichkeiten entstanden. Durch die raumbegrenzenden Glasflächen wird ein ständiger Bezug zum Außenbereich hergestellt.

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Die Jury: "Das Objekt beeindruckt den Betrachter sofort und hält trotzdem subtile Geheimnisse für den zweiten Blick bereit. Konzipiert als flexibler Arbeitsraum für Studenten ist es ein wunderbares Beispiel für ein klassisches Thema der Moderne: Die Entmaterialisierung des Hauses."

2.Preis: Splitterwerk, AT-Graz

Projekt: Frog Queen, AT-Graz (Ingenieurbüro)
Das Gebäude "Frog Queen" beherbergt mehrere Ingenieurbüros sowie eine angeschlossene Prüfhalle für eine Maschinen- und Motorentechnik GmbH mit Sitz in Graz. Die geometrische Grundform des Baukörpers wird von einem Quader gebildet. Die schwarz-weiße Außenhülle präsentiert sich dem Besucher bei Annäherung in immer größerer Auflösung als Motiv eines Ornamentes. Im Innenraum eröffnet sich als erstes ein lichtdurchflutetes Atrium. Die Architekten haben mit der Wechselwirkung von innen und außen gespielt. In den Bürobereichen lassen zahlreiche Einzelfenster in unterschiedliche Blickrichtungen die Umgebung wie gerahmt wirken und verbinden sich mit großflächigen Fotos von Landschaftsmotiven zu einer ornamentartigen Bildinstallation - siehe auch Beitrag "Kratzfeste individuelle Tapete im UV-Druckverfahren" vom 8.9.2008.

Die Jury: "Das Objekt und die Räume erhalten ihre Qualität durch den virtuellen Wechsel von 'Innen' und 'Außen'".

3. Preis: hiendl schineis architektenpartnerschaft, DE-Augsburg

Projekt: werk + denklabor pauker, DE-Friedberg (Ingenieurbüro)
Mitten in einem Industriegebiet bei Augsburg befindet sich das "werk + denklabor pauker" als Sitz eines jungen Ingenieurbüros. Stahl, Glas und Weißtanne sind die verwendeten Materialien. Eine gefaltete Konstruktion aus wetterfestem Stahl bildet das Tragwerk und dient gleichzeitig als auffällige Raumskulptur. Im Kontrast dazu: die großen leicht bronzegetönten Glasflächen, welche das Gebäude nach außen abschließen und die hellen ebenmäßigen Flächen aus Weißtanne auf Boden, Decke und wenigen Wänden - siehe auch Beitrag "Regina Schineis Architekten gewinnen Deutschen Stahlbaupreis 2008" vom 18.5.2008.

Die Jury: "Die klare Anordnung, die weiten Sichtachsen, die intelligente einfache Konstruktion und die wenigen, aber konsequent verwendeten Materialien ergeben Räume, die eine persönliche Entfaltung der Nutzer herausfordern."
 

Kategorie "Hotel / Spa / Gastronomie" (115 Projekte)

Best of Category: Hitoshi Abe & Atelier Hitoshi Abe, JP-Sendai-City

Projekt: Aoba-tei Restaurant, JP-Sendai-City (Restaurant)

Aoba-tei ist ein französisches Restaurant in der japanischen Stadt Sendai. Die zwei Etagen werden über eine blau leuchtende Treppe erschlossen. Dominiert wird der Raum von einer fließenden hinterleuchteten Wand- und Deckenverkleidung aus Stahl. In die Oberfläche wurden tausende winzige Löcher gefräst, welche in abstrahierter Form die für diese Stadt typischen Zelkova-Bäume abbilden.

Die Jury: "Der Entwurf überzeugte das gesamte Fachpreisgericht durch seine räumliche Qualität und konstruktive Innovation. Durch die Verwendung eines gegenständlichen Bildes wurde durch die pixellierte Abstraktion neueste Technologie mit japanischer Tradition verbunden."

2. Preis: J. MAYER H. Architekten, DE-Berlin

Projekt: Mensa Moltke, DE-Karlsruhe (Mensa)
Die Mensa Moltke wurde zur Versorgung von drei Hochschulen in Karlsruhe erbaut. Das Gebäude orientiert sich mit großzügigen verglasten Öffnungen zu den Hochschulen und dem urbanen Leben hin. Die Auflösung des Baukörpers in "stammartige" Strukturen zeigt eine assoziative Verwandtschaft mit dem nahegelegenen Baumbestand - siehe auch Vogelperspektive in Live Search Der Speiseraum mit Galerie wird von den in Stützen aufgelösten Querwänden dominiert. Durch die allgegenwärtige hellgelbe Farbe und die konsequente gestalterische Umsetzung bis zum kleinsten Detail entsteht ein klarer und lichter Innenraum (Foto rechts: David Franck).

Die Jury: "Die eindeutige entwerferische Fokussierung auf eine bildhafte Oberflächenstruktur schafft eine architektonische Klarheit, welche die Jury beeindruckt hat."

3. Preis: modulorbeat - ambitious urbanists and planners, DE-Münster

Projekt: Kubik BLN/BCN, DE-Berlin & ES-Barcelona (Open-Air-Club)
Leuchtende Kuben, visuelle Effekte, elektronische Beats: Das sind die Elemente des temporären Open-Air-Clubs Kubik in Berlin und Barcelona. Die Basis der dynamischen Raum-, Licht- und Soundskulptur bilden handelsübliche Flüssigkeitscontainer aus dem Industriebedarf. Durch den Einbau eines Leuchtmittels werden sie zu Leuchtkörpern, die durch das Arrangement von mehreren Grundmodulen zu Objekten unterschiedlicher Form und Größe werden. Sie leuchten von innen, einzeln oder zusammen, schnell oder leicht pulsierend, vielfarbig oder monochrom - verbunden mit dem Soundsystem im Rhythmus der Musik.


Foto: Robert Ostmann / Republish

Die Jury: "Die extreme Leichtigkeit, Flexibilität, ästhetische Qualität und Wiederverwertbarkeit des Projektes wirkten auf das Preisgericht sehr überzeugend."
 

Kategorie "Shop / Showroom / Messestand" (188 Projekte)

Best of Category: Manuelle Gautrand Architecture, FR-Paris

Projekt: C42, Citröen Flagship Showroom, FR-Paris (Automobil Showroom)
Der neue Citröen Flagship Showroom befindet sich an derselben Stelle, wo sich bereits der, von André Citröen selbst erdachte, alte Firmensitz in den 20er Jahren befand. Entstanden ist ein neues eigenständiges Gebäude, welches das Markendesign gut in die Architektur transportiert. Spezielles Augenmerk liegt auf der Besonderheit der filigranen Fassade, die aus sich überlappenden Pyramiden aus Glas besteht und an die japanische Origamitechnik erinnert. Als einziger Farbakzent wurde ein Rot gesetzt, das sich deutlich in der Fassade und teilweise im Innenraum wiederfindet. Hier werden auf mehreren kreisförmigen Ebenen die Autos präsentiert und der skulpturale Bau gefüllt - siehe auch Beitrag "Citroën auf der Champs-Elysée: Maximale Wirkung auf minimalem Raum" vom 20.2.2008.

Die Jury: "In diesem Fall ist es dem Architekten gelungen, das Wesen des Citröen-Logos in eine einzigartige gefaltete Glasfassade derart zu integrieren, dass dadurch Brand Design eine neue Ebene der Eleganz, Subtilität und Dynamik erreicht."

2. Preis: Merkx + Girod Architects, NL-Amsterdam

Projekt: Bookstore Selexyz Dominicanen, NL-Maastricht (Buchhandlung)
Einer alten dominikanischen Kirche aus dem 13. Jahrhundert in Maastricht wurde ein neuer Nutzen zugeordnet. In die renovierte Kirche wurde ein Buchladen einquartiert. Das ungewöhnliche Konzept bleibt, trotz der allgegenwärtigen Vorgeschichte des Gebäudes, dennoch eigenständig. Ein dreigeschossiges Bücherregal steht in Kontrast zur sakralen Architektur und erschließt den Raum bis zu den Deckengemälden hinauf. Die Beleuchtung orientiert sich an moderner Kirchenbeleuchtung. Ferner wurde ein Café im Chorraum eröffnet und mit großen kreuzförmigen Tischen bestückt, wodurch das sakrale Thema erneut aufgegriffen wird.

Die Jury: "Das Konzept zeichnet sich durch seinen sensiblen, sehr eigenständigen und selbstbewussten Umgang mit dem ehrwürdigen heiligen Gebäude aus."

3. Preis  RCR Arquitectes, ES-Olot

Projekt: Hammershøi in the Light of Dreyer, ES-Barcelona (Ausstellungsgebäude)
Für die Ausstellung der dänischen Künstler Hammershøi und Dreyer, die im Kulturzentrum Barcelona stattfand, wurde ein Ausstellungsdesign als "Raum im Raum"-Konzept konzipiert. Eine labyrinthische Raumfolge mit kleinen intimen Räumen führt die Besucher durch die Kunstwerke der beiden Künstler, die ihren ersten Kontakt sowie die sich entwickelnde Beziehung als auch die gemeinsame Arbeit darstellen. Zur Erzeugung der unterschiedlichen Stimmungen wurde auf Reduktion, verschiedene Grauabstufungen und Lichtspielsimulationen in den jeweiligen Räumen sowie auf weiche Textilien als Raumabschluss gesetzt.

Die Jury: "Die Jury hat diese ungewöhnliche sowie spezielle Interpretation und Konzeption dieser Ausstellungsarchitektur beeindruckt."

Kategorie "Umnutzung / Conversion" (99 Projekte)

Best of Category: EMBAIXADA, PT-Lissabon

Projekt: Tomar Environmental Monitoring and Interpretation Offices (EMIO), PT-Tomar (Büro- und Ausstellungsgebäude)
Aus einem staatlichen Projekt heraus, zur Revitalisierung und Wiederbelebung verschlafener Teile des Landes, entstand die Umnutzung eines alten Gebäudes. Bei diesem Projekt wurde eine komplette Entkernung des Bestandes vorgenommen. Lediglich die Außenhülle hält das neue skulpturale Innenleben zusammen, wobei sich innen und außen nicht berühren. Der Bestand, in Weiß gehalten, grenzt sich scharf von dem neu eingesetzten Innenleben, das komplett aus grauem Beton besteht und sich über zwei Ebenen zieht, ab.

Die Jury: "Neben seiner funktionellen Änderung führt es zu einer fantastischen Dynamisierung einer neuen Raumstruktur."

2. Preis: junya.ishigami+associates, JP-Tokyo

Projekt: Yohji Yamamoto New York Gansevoort street store, USA-New York (Designershop)
Im Meat Packing District von Manhattan findet man das eingeschossige Ziegelgebäude aus den 50er Jahren, das nun Yohji Yamamoto als neuer Street Store dient. Ein gezielter Schnitt durch das Gebäude eröffnet neue Sicht- und Raumbezüge und lässt eine spezielle Atmosphäre entstehen. Die ursprünglichen Gebäudekonturen sind im Boden als Intarsien erhalten. Wiederverwendetes Mauerwerk in Kombination mit rahmenlosen Fenstern und hellem Estrich als Bodenbelag sorgen für ein "cleanes" Ambiente.

Die Jury: "Hier zeigen die Verfasser, wie mit einer überaus intelligenten Maßnahme eine vollständige Neuinterpretation des Kontextes entsteht."

3. Preis: Realarchitektur - Jens Casper, Petra Petersson, Andrew Strickland, Deutschland, DE-Berlin

Projekt: Wohnhaus / Sammlung Boros, DE-Berlin (Ausstellungsgebäude und Wohnhaus)
Ein denkmalgeschützter ehemaliger Luftschutzbunker wurde für einen Kunstsammler saniert und erweitert. Es wurde eine Trennung zwischen den Ausstellungsräumen und dem Privatbereich vollzogen. Durch das Herausnehmen der Dachdecke des Betonbunkers wurde für die Familie ein neues Domizil auf dem Dach erschlossen. Dieses System des Herausnehmens einzelner Decken- und Wandelemente zieht sich durch das komplette Gebäude und formt es auf diese Weise. Der Bunker behält seinen alten Charme durch Erhaltung von Teilen der alten Lüftungsanlage und Graffiti sowie die teilweise geweißten bzw. unverputzten Wände. Der neue Wohntrakt wird durch den alten Bestand erschlossen und die raumhohe Verglasung erhellt ihn nicht nur, sondern lässt auch einen landschaftlichen Weitblick zu - siehe auch Beiträge zum Architekturpreis Beton 2008 und Deutschen Innenarchitektur Preis 2008.

Die Jury: "Die Ergänzung und Änderungen sind sehr sensibel ausgeführt worden, der Umgang mit dem Material ist unaufdringlich und zurückhaltend."

Kategorie "New Generation" (Architekten und Innenarchitekten unter 40 Jahren)

Preisträger: Plasma Studio, UK-London
  
Kategorie: Hotel / Spa / Gastronomie

Projekt: Hotel Puerta America, 4th Floor, ES-Madrid (Hotel)
Puerta America ist ein ungewöhnliches Designhotel in Madrid. Jedes Geschoss wurde von einem anderen international bekannten Architekten gestaltet. Die hier prämierte Etage zeichnet sich durch vielfach verschränkte, aus spiegelndem Stahl gefaltete Wand-, Decken- und Bodenflächen aus, welche auf den Fluren ein surreales Raumerlebnis erzeugen. Obwohl das Materialkonzept in den Hotelzimmern fortgesetzt wird, wirken die Räume deutlich ruhiger und vermitteln ein Gefühl von schlichtem Luxus.

Die Jury: "Der Entwurf transformiert die üblicherweise repetitive Raumorganisation von Korridor und Hotelzimmerreihungen in ein Raumkunstwerk."

Preisträger: ex-Studio, ES-Barcelona
  Kategorie: Shop / Showroom / Messestand

Projekt: Portugal Fashion Design Showroom (Mobiler Showroom)
Dieser mobile Showroom besteht aus zahlreichen mit weißem Stoff bespannten Bögen, welche durch ihre Aufreihung einen Raum erzeugen. In den zwischen den Bögen entstehenden Nischen werden die Modelle ausgestellt. Weißes Licht von unten und oben unterstreicht die leichte räumliche Wirkung des Showrooms.

Die Jury: "Der mobile Showroom für portugiesische Modedesigner überzeugte die Jury aufgrund seiner Eleganz und Schlichtheit."

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