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Weltwassertag: Sanitärwirtschaft fordert mehr Aufklärung und Engagement

(22.3.2010; Weltwassertag) Obwohl Wasser nach Meinung vieler Experten die wichtigste globale Ressource überhaupt ist, stoßen die damit verbundenen großen Herausforderungen in der Öffentlichkeit nach wie vor auf wenig Interesse. Auf diese "ernüchternde Realität" weist die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) aus Anlass des weltweiten "Tag des Wassers" hin. Die Initiative der Vereinten Nationen verfolge bereits seit 1992 das Ziel, das Bewusstsein der Menschen für das lebenswichtige Element zu schärfen. Das setzt aber eine erheblich stärkere Penetration des Themas und nachvollziehbare Informationen voraus, betont Jens J. Wischmann. Der Geschäftsführer des Dachverbandes der Sanitärbranche appelliert daher mit Blick auf den aktuellen Anlass an die Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Organisationen und Medien, die Verbraucheraufklärung erheblich zu intensivieren.

Sauberes Wasser für eine gesunde Welt


Grafik aus dem Beitrag "Beitrag "forsa/VDS: Wasser verdient "höchste Priorität"" vom 13.8.2008 (Bild vergrößern)

Das diesjährige Weltwassertag-Leitmotto "Sauberes Wasser für eine gesunde Welt" deute zu Recht auf eine zentrale Aufgabe hin: den Aufbau und die langfristige Sicherung einer hygienisch und gesundheitlich einwandfreien Trinkwasserversorgung. Sie fehle gegenwärtig bei 1,2 bis 1,4 Milliarden Menschen der Erdbevölkerung. Gerade deshalb habe die VDS in ihrem 2009 vorgelegten Positionspapier "Umdenken und Handeln" u.a. gefordert, zweckgebundene Wasserinvestitionen für die bzw. in der "Dritte(n) Welt" ebenso kräftig wie dauerhaft zu erhöhen. Gleiches gelte für die Forcierung der Forschungs- und Technologieförderung etwa bei intelligenten Wasserrecyclingsystemen. Auch das Plädoyer für branchenübergreifende (Projekt-)Allianzen in den Fällen, in denen vernetzte Problemlösungen zur sicheren Trinkwasserversorgung beitragen könnten, zeige mögliche Ansatzpunkte für konkretes Engagement auf. Genau darauf komme es mehr denn je an.

Die deutsche Sanitärbranche begnüge sich aber nicht damit, "Forderungen gegenüber Dritten" zu erheben. Stattdessen bleibe sie ihrer bisherigen Linie treu, das Gebot einer nachhaltigen Ressourcenverantwortung durch eigene Leistungen zu erfüllen. Als Beispiele dafür nennt Wischmann die "weltweite Führungsrolle" bei Entwicklung und Produktion fortschrittlicher Wassertechnologie-Systeme sowie die Realisierung von bzw. Beteiligung an speziellen Informations- und Kommunikationsoffensiven.

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