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VKU: Flächendeckende Wasserver- und -entsorgung nachhaltig sichern

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Grafik aus dem Beitrag "75% gegen Trinkwas­serversorgung in privaten Händen" vom 22.3.2009 (Bild vergrößern)
  

(22.3.2011; Weltwassertag) Die Versorgung mit hochwertigem Trinkwasser und die sichere Beseitigung von Abwasser in Deutschland ist eine Herausforderung, der sich besonders auch kommunale Versorger tagtäglich zu stellen haben. "Dennoch sind reines Trinkwasser und eine sichere Abwasserentsorgung keine Selbstverständlichkeit", erklärt Dr. Michael Beckereit, Vizepräsident Wasser/Abwasser des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) anlässlich des diesjährigen Weltwasser­tages. Dieser steht heuer unter dem Motto: "Wasser für die Städte - Antwort auf urbane Herausforderungen".

Laut VKU hat Deutschland in Bezug auf die Wasserver- und Abwasserentsorgung eine sehr gut ausgebaute Infrastruktur. Der Anschlussgrad an die öffentliche Wasserversorgung liege bei nahezu 100 Prozent. Rund 96 Prozent der Bevölkerung seien zudem an die öffentliche Kanalisation angeschlossen. Die Anforderungen der Trinkwasserversorgung würden in über 99 Prozent der Analysen eingehalten und 97 Prozent der Abwassermenge werde mit dem höchsten EU-Stand behandelt.

Mit Blick auf die Zukunft stehe jedoch auch Deutschland vor großen Herausforderungen. So wirke sich der demografische Wandel bereits heute vielerorts auf die kommunale Wasserver- und Abwasserentsorgung aus. Betroffen seien vor allem ländliche Regionen mit stetigen Abwanderungsquoten. Sinkende Abnahmenmengen können bei einem anhaltenden Trend lokale Versorger vor technische und wirtschaftliche Probleme stellen. "Um auch in Zukunft eine qualitativ hochwertige Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung zu garantieren, sind nachhaltige und innovative Ver- und Entsorgungskonzepte gefragt. Diese kosten jedoch Geld", erklärt Dr. Michael Beckereit. Aus diesem Grund fordert der VKU die Bundesregierung auf, die Daseinsvorsorge für Wasser/Abwasser in ländlich geprägten Regionen zu unterstützen. "Die Alleinverantwortung kann aufgrund der gesellschaftlichen Tragweite nicht bei der kommunalen Wasserwirtschaft allein liegen", betont Beckereit weiter.

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