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Vorhangfassadenindustrie 2019 mit 4,2% mehr Absatz, und 2020 mit vielleicht 3,8% weniger Fläche


  

(10.5.2020) Der Absatz von Vorhangfassaden stieg 2019 um 4,2% auf 7,2 Mio. m². Für das Jahr 2020 erwartet Interconnection Consulting aufgrund der Corona-/ COVID19-Krise einen Absatzrückgang um 3,8% auf 6,9 Mio m². Und bis 2023 könnte sich die Branche langsam auf 7,0 Mio. m² erholen. Damit dürfte die Krise den kontinuierlichen Anstieg der Branche in den vergangenen Jahren wohl beendet haben. Zwischen 2014 und 2019 haben die Marktforscher einen Anstieg von 6,0 auf 7,2 Mio. m² ermittelt.

Holz-Glas-Systeme im Aufwind

Aluminium ist laut Interconnection Consulting mit einem Anteil von 78,5% das dominierende Material an Vorhangfassaden und wird wohl mit einem überdurchschnittlichen Marktwachstum auch in der Zukunft nichts von dieser Marktstellung einbüßen. Ein geringeres Wachstum und damit auch sinkende Marktanteile sind bei Stahl-Glass zu erwarten. Den stärksten Aufwärtstrend verzeichnen die Holz-Glas-Systeme. Zum Aufstieg dieser Materialgruppe tragen vor allem die Nachhaltigkeitsaspekte sowie die leichte Handhabung bei. „Hinzu kommt, dass Holz erneuerbar und widerstandsfähig ist - und ein sehr guter Wärmedämmer“, erklärt Daniel Kollar, Autor der Studie, die Vorzüge des Trendmaterials.

Handel und Industrie holen auf

Das stärkste Absatzsegment von Vorhangfassaden ist mit Abstand der Bürobereich mit einem Anteil von 43,2%, gefolgt vom Handelsbereich mit 21,5% und der Industrie. Erst danach folgt der Wohnbereich, der bislang nur 12,3% des Gesamtabsatzes für sich verbuchen kann. Dieser Anteil wird sich auch bis 2023 nicht erhöhen. Im Gegenteil: das Wohnsegment wird weiter Anteile verlieren, während der Handel- und Industriesektor die größten Wachstumsraten bis 2023 verzeichnen werden - so die Vorhersagen.

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