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VdZ veröffentlicht Standardwerk zum hydraulischen Abgleich in Heizungsanlagen


  

(19.4.2021) Die Vereinigung der deutschen Zentralheizungswirtschaft (VdZ) hat ein Standardwerk zu den unterschiedlichsten Themen rund um den hydraulischen Abgleich vorgelegt. Der Leitfaden „Hydraulischer Abgleich in Heizungsanlagen“ ist für Fachhandwerker und weitere am Bau beteiligte Fachleute erarbeitet worden. Durch den Leitfaden wird sowohl Grundlagen- als auch Detailwissen vermittelt.

VdZ-Geschäftsführerin Kerstin Vogt sagte anlässlich der Vorstellung des Leitfadens: „Der Leitfaden ,Hydraulischer Abgleich in Heizungsanlagen‘ eignet sich sowohl für Auszubildende, die die Grundlagen des hydraulischen Prinzips und Abgleichs lernen und vertiefen wollen, als auch für SHK-Profis, die gezielt bestimmte Inhalte nachschlagen oder sich auf den neuesten Stand bringen möchten. ... Durch die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude - BEG - kommt niemand bei der Sanierung und Modernisierung eines Gebäudes ohne einen hydraulischen Abgleich aus. Mit unserem neuen Leitfaden möchten wir Fachhandwerkern eine Hilfestellung geben, um diese geringinvestive, aber hocheffiziente Maßnahme schnell und kompetent durchführen zu können.“ In diesem Sinne teilt sich der Leitfaden in vier große Themenblöcke auf:

  1. Vorstellung der Grundlagen, Grundbegriffe und Förderprogramme,
  2. Erläuterung des hydraulischen Prinzips,
  3. Vermittlung von Fachwissen zum hydraulischen Abgleich selbst ...
    • beginnend mit dem Abgleich von Anlagenabschnitten
    • über Varianten des hydraulischen Abgleichs und Komponenten inklusive deren Auslegung
    • bis zur Umsetzung des hydraulischen Abgleichs in wenigen Schritte
  4. und abschließend die Möglichkeiten der Optimierung.

Zur Erinnerung: Geringinvestive Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz sind neben dem Austausch von alten Heizanlagen eine zentrale Säule zur Umsetzung der Energiewende im Gebäude. Der hydraulische Abgleich ist eine solche geringinvestive Maßnahme. Durch ihn können zusätzlich die Heizkosten gesenkt sowie der Heizkomfort und letztlich die Nutzerzufriedenheit gesteigert werden. Der Klimaschutzplan der Bundesregierung sieht bis zum Jahr 2050 einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand vor. Zum Erreichen dieses Ziels soll der Primärenergiebedarf bis 2050 um 80% gegenüber 2008 gesenkt werden.

Aktuell sind über 80% aller Heizungen nicht optimal hydraulisch abgeglichen. Hochgerechnet auf den Gebäudebestand der Bundesrepublik ließen sich jährlich bis zu 1,5 Mrd. Euro Energiekosten und bis zu 5,3 Mio. Tonnen CO₂ Emissionen durch den hydraulischen Abgleich einsparen.

BEG und hydraulischer Abgleich

Die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs wird in der neuen Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) verpflichtend vorgeschrieben. Ohne ihn werden weder die Modernisierung noch die Erneuerung von Heizsystemen durch den Staat gefördert. Durch diese Vorschrift trägt die Bundesregierung den großen Energieeinsparpotenzialen durch den hydraulischen Abgleich Rechnung. Die Durchführung des hydraulischen Abgleichs wird ebenfalls gefördert. 20% der Kosten für den hydraulischen Abgleich übernimmt der Staat im Rahmen der BEG-Einzelmaßnahmen Heizungsoptimierung (BEG EM). Wichtig: Die Registrierung für die Förderung muss vor Abschluss des Vertrags für die Durchführung der Maßnahmen beim BAFA geschehen.

Der Leitfaden „Hydraulischer Abgleich in Heizungsanlagen“ kann gedruckt zum Preis von 1,50 Euro pro Exemplar zzgl. Versandkosten per E-Mail an VdZ angefordert werden. Zudem ist er via vdzev.de > Service > Broschüren und Arbeitsmaterial downloadbar (direkter PDF-Download).

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