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Spülen und Sperren in einem System: Wassermanagement und Leckageschutz à la Schell

(24.6.2019; ISH-Bericht) Laut Versicherungswirtschaft entsteht rund die Hälfte aller Schadenskosten in der Gebäudeversicherung durch Leitungswasserschäden. Zur Vermeidung der Folgen eines Rohrbruchs bei Abwesenheit gibt es allerdings eine wirkungsvolle, altbewährte Maßnahme - nämlich das Absperren von Haupt- und Segmentleitungen mit Sicherungseinrichtungen. Der Leckageschutz in Zeiten längerer Abwesenheit, beispielsweise in den Betriebsferien, erwies sich allerdings bislang als Problem: Stagniert das Wasser, so lauert Legionellengefahr. Wie also lassen sich die gegensätzlichen Aspekte „Spülen“ und „Sperren“ vereinen? Eine Antwort auf diese Frage gibt Schell mit seinem neuen SWS-Leckageschutz-Ventil.

Das neue Leckageschutz-Ventil mit elektrischem Antrieb kombiniert Hygienesicherheit und Leckageschutz. Erhältlich ist die Armatur ...

  • als „SWS-Leckageschutz-Ventil Funk“ für die funkbasierte Einbindung oder
  • als „SWS-Leckageschutz-Ventil Kabel“ für die kabelgeführte Integration in das Wassermanagement-System (SWS).

  

Jeweils sechs Dimensionen stehen zur Verfügung: für Verrohrung DN 15, 20, 25, 32, 40 und 50. Jedes Ventil verfügt über einen Ventil-Motor und erfordert eine 230 Volt-Spannungs­ver­sorgung für den Ventilantrieb. Der Ventil-Motor steuert nach den Vorgaben des SWS-Servers das Öffnen- und Schließen des Leckageschutz-Ventils in einer Haupt- oder Segmentleitung.

Innerhalb des Wassermanagement-Systems können mehrere Leckageschutz-Ventile gleichzeitig eingebunden werden. So lassen sich verschiedene Gebäudeabschnitte oder Etagen individuell mit Wasser versorgen. Dabei übernimmt der jeweilige Bus-Extender die Datenübertragung zwischen dem SWS-Server und dem Leckageschutz-Ventil.

Echtzeituhr und Kalender für Leckageschutz

Über die browserbasierte SWS-Software lässt sich per PC oder auch über ein mobiles Endgerät festlegen, an welchen Kalendertagen oder zu welchen Uhrzeiten das Lecka­ge­schutz-Ventil geöffnet bleibt (Anwesenheitszeiten). Während der übrigen Zeiten bleibt das Ventil geschlossen - der Leckageschutz ist aktiv. Erfolgt der übergeordnete Befehl „Stagnationsspülung“ im SWS, so öffnet und schließt das Ventil auch bei aktivem Leckageschutz automatisch. Die Einhaltung der Trinkwasserhygiene ist somit jederzeit gewährleistet.

Das Leckageschutz-Ventil kann - beispielsweise bei Stromausfall - auch manuell betätigt werden um einen Bereich abzusperren oder zu öffnen. Und für den Fall einer außerordentlichen Nutzung - z.B. wenn ein Friseur spontan an einem Sonntag sein Geschäft nutzen möchte - lässt sich das Ventil manuell über einen Schlüsselschalter öffnen und verschließen.

Weitere Informationen zum SWS-Leckageschutz-Ventil können per E-Mail an Schell angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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