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Schöck-Produkte und Webinare mit Blick auf das Gebäudeenergiegesetz (GEG)

(22.10.2020) Am 1. November 2020 tritt das Gebäudeenergiegesetz (GEG) in Kraft und schickt damit die Energieeinsparverordnung (EnEV) in den Ruhestand. Bei der Berechnung der Wärmebrücken können Architekten, Fachplaner und Statiker mit den Produkten der Schöck Bauteile GmbH auf den dabei nochmals verminderten Wärmebrückenzuschlag zurückgreifen - erklärt das Unternehmen.

Mit Inkrafttreten des GEG wird auch die Verwendung des Beiblatt 2 der DIN 4108:2019-06 für den vereinfachten Wärmebrückennachweis bindend. Danach kann bei der Berücksichtigung von Wärmebrücken mit dem vereinfachten Ansatz künftig zwischen Wärmebrücken der Kategorie A und Kategorie B unterschieden werden. Die Produkte für den Anschluss von Balkonen, Attiken oder Gebäudesockel müssen dafür Anforderungen an die äquivalente Wärmeleitfähigkeit (λeq) erfüllen. Berechnet wird dabei der vereinfachte Ansatz laut ...

  • der Kategorie A - wie bisher - mit einem Wärmebrückenzuschlag (ΔUWB) von 0,05 W/m²K und
  • der Kategorie B mit einem verminderten Wärmebrückenzuschlag (ΔUWB) von 0,03 W/m²K.

Vereinfachter Ansatz mit Schöck-Produkten

Wird ein Balkonanschluss mit einem Schöck Isokorb der Dicke 80 mm und einer äquivalenten Wärmeleitfähigkeit (λeq) ≤ 0,13 W/mK ausgeführt, entspricht das Detail den Anforderungen an Kategorie A. Wird dagegen ein tragendes Wärmedämmelement mit 120 mm Dämmdicke verwendet, entspricht das einer Wärmebrücke der Kategorie B und es kann der vereinfachte Ansatz mit ΔUWB = 0,03 W/m²K herangezogen werden.

λeq-Werte herstellerübergreifend vergleichen

Der Bauproduktespezialist Schöck liefert bereits seit vielen Jahren zu seinen Produkten Isokorb, Novomur, Combar und Isolink den entsprechenden λeq-Wert, der im vereinfachten Ansatz zum Nachweis der Anforderungen nach Beiblatt 2 der DIN 4108:2019-6 nötig ist. Mit der Angabe der λeq-Werte als Kenngrößen gibt das Baden-Badener Unternehmen somit Planungs- und Ausführungssicherheit hinsichtlich des neuen GEG.

Der λeq-Wert, bzw. der produktdickenabhängige Wärmedurchlasswiderstand Req-Wert, erlaubt darüber hinaus eine Vergleichbarkeit der Produkte hinsichtlich ihrer Wärmeleitfähigkeit. Der λeq-Wert kann ferner auch für eine detaillierte Berechnung der Wärmeverluste durch eine Wärmebrücke (ψ-Wert) herangezogen werden.

Ausführungsbeschränkung für Attiken und Brüstungen

Nach DIN 4108 Beiblatt 2:2019 kann bei der Ausführung der Attika oder Brüstung ein spezialisiertes Produkt oder eine umlaufende Dämmung gewählt werden. Bei umlaufend gedämmten Attiken oder Brüstungen darf die Höhe von 400 mm allerdings nicht mehr überschritten werden, da sie Teil des beheizten Gebäudevolumens ist. In der Praxis jedoch werden bisher meist höhere Attiken und Brüstungen geplant. Ein einfacher Nachweis ist dann nur noch in wenigen Fällen möglich.

Mit dem Isokorb für die Attika bietet Schöck eine Alternative zur umlaufenden Dämmung, bei der die Höhe beliebig gewählt werden kann. Denn das tragende Wärmedämmelement liegt in der Dämmebene und die Attika ist damit unbeheizt. Zur Berechnung der Wärmebrücke können Planer und Architekten somit auf den vereinfachten Nachweis zurückgreifen - siehe auch „Neues Planungshandbuch ,Attika und Dachaufbauten‘ für Architekten.

Technische Information Bauphysik

Unterstützung bei der Planung und Berechnung auf Grundlage des Beiblatt 2 der DIN 4108 liefert die Technische Information Bauphysik für Balkone, Laubengänge und Attiken von Schöck. Die aktualisierte Information ist abrufbar unter schoeck.de/ti-bauphysik.

Schöck Web-Seminare

Das GEG tritt als neue Richtschnur für energieeffizientes Bauen und Sanieren in Kraft. Damit gilt es, neue Regelungen und Berechnungsansätze zu berücksichtigen. Einen Einstieg und Überblick über die Neuerungen bietet Schöck mit zwei Web-Seminar­rei­hen, die sich sowohl an Einsteiger wie auch an erfahrene Anwender richten. Jede Seminarreihe besteht aus jeweils drei Modulen, die ca. 60 Minuten dauern:

Allgemeine Einführung: Das Gebäudeenergiegesetz (GEG)

  • Di., 27.10. um 10:30 Uhr oder
  • Mi., 28.10. um 10:30 Uhr

Schwerpunkt Beiblatt 2 und dessen Anwendung (Referent: Marc Klatecki):

  •  Modul 1: Das Beiblatt 2 im neuen GEG
    • Di., 27.10. um 14:30 Uhr oder
    • Do., 30.10. um 14:30 Uhr
  • Modul 2: Die Anwendung des Beiblatt 2
    • Mo., 2.11. um 14:30 Uhr oder
    • Di., 3.11. um 10:30 Uhr
  • Modul 3: Neuerungen des Beiblatt 2 an konkreten Praxisbeispielen
    • Mi., 4.11. um 10:30 Uhr oder
    • Do., 5.11. um 10:30 Uhr

Schwerpunkt auf KfW-Effizienzhausförderung unter Anwendung des Beiblatt 2 (Referent: Rainer Feldmann):

  • KfW-Modul 1: Einführung „Energieeffizient Bauen“
    • Di., 3.11. um 14:30 Uhr
  • KfW-Modul 2: Theorie „Wärmebrückennachweise mit dem neuen Beiblatt 2 DIN 4108“
    • Mi., 4.11. um 14:30 Uhr
  • KfW-Modul 3: Praxis „Wärmebrückenoptimierung am konkreten KfW-Objekt“
    • Do., 5.11. um 14:30 Uhr

siehe auch für zusätzliche Informationen:

ausgewählte weitere Meldungen:

siehe zudem:


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