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Kontrapunkt zum verklinkerten Gasometer: in lachsfarbenes Argeton gehülltes Bürogebäude

(6.9.2018) Für das aufstrebende Wiener Stadtentwicklungsgebiet Erdberg ist das Bürogebäude Gate 2 der kommunalen Hausverwaltung „Stadt Wien - Wiener Wohnen“ ein wichtiges Objekt, das einen Impuls für den ganzen Stadtteil setzen soll (siehe Google-Maps). Die Fassade besteht aus keramischen Argeton-Platten; sie nimmt damit Bezug auf die Fassaden der historischen Nachbarschaft mit den verklinkerten Gasometern und bildet mit ihrer moderne Formensprache einen markanten Gegenpol:

Das Gate 2 setzt auch im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Ausbauqualität Zeichen: Die Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI), die bei ihrer Zertifizierung das DGNB-Bewertungssystem anwendet, verlieh dem Gebäude das DGNB-Zertifikat in Platin.

In dem Bürogebäude mit knapp 34 000 m² Bruttogeschossfläche und Platz für mehr als 1.000 Beschäftigte sind unterschiedliche städtische Dienststellen rund ums Wohnen untergebracht. Hier findet sich auch die zentrale Anlaufstelle für den geförderten Wohnungsbau in Wien. Das Gate 2 befindet sich direkt gegenüber der U-Bahn-Station „Gasometer“ und ist so auch bestens an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden. Damit liegt es für ein Amtsgebäude mit hoher Kundenfrequenz ideal.

alle Fotos © Wienerberger/ Alfred Schmid 

Klare Grundrissstruktur

Die beiden Gebäudeteile des Gate 2 formen ein Karree mit innenliegendem Platz und verschiedenen Eingangsbereichen (siehe Google-Maps). Die Fußgängerverbindung zur U-Bahnstation durchquert das Gebäude und bildet seine Achse. Das vollverglaste Erdgeschoss mit großzügigen und barrierefreien Zugängen lädt zum Eintreten ein. Die lichtdurchfluteten Arbeitszimmer für die Beschäftigten wurden in den Fassadenbereichen angeordnet, Sekundärräume und Erschließung liegen in den Mittelzonen.

Keramische Fassadenplatten für zeitlose Gebäudehülle


  

In seiner Außenwirkung sollte das Gebäude zeitlos und elegant erscheinen und zur historischen Umgebung passen. Die Wahl des Fassadenbaustoffs fiel deshalb auf keramische Argeton-Fas­sa­den­platten von Wienerberger. Zum Einsatz kam das Modell Terzo in der Farbe Lachs-/Pas­tell­rot. Über 14.500 Fassadenplatten umhüllen das Bürogebäude. Das entspricht einer Fläche von 4.500 m². Für die abgerundete Gebäudeecke zur Straßenseite hin wurden speziell für das Gate 2 ebenfalls gerundete Fassadenplatten gefertigt und mit entsprechender Unterkonstruktion verwendet.

Einfache Montage auf Alu-Un­terkonstruktion

Der frische Farbton und die Scheinfugen an der Oberfläche sorgen für eine lebendige, natürliche Fassadenästhetik und greifen die Gliederung der Fassade auf. Diese entsteht durch den Wechsel von Fensterzonen mit 3-Scheiben-Iso­lier­ver­glasung und keramischen Fassadenplatten im Brüstungs- und Sturzbereich.

Auf einer vertikal aufgebrachten Alu-Unterkonstruktion sitzt die hinterlüftete Fassade mit der Dämmung aus 20 cm Mineralwolle und den keramischen Terzo-Fassadenplatten. Sie sind einfach zu montieren und können direkt vor Ort passgenau auf die gewünschte Länge zugeschnitten werden.

Argeton-Fassadenplatten lassen sich vor Ort zuschneiden. 

Neben der Ästhetik spielten bei der Entscheidung für die keramischen Fassadenplatten auch die damit verbundenen wirtschaftlichen Vorteile eine wichtige Rolle. Dazu gehören eine einfache Wartung und Instandhaltung des Bürogebäudes.

Weitere Informationen zu Argeton-Fassaden können per E-Mail an Wienerberger angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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