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Bauproduktion in Österreich: Jänner bis Oktober 2001 stagniert (-1,0%)

(5.2.2002) Im Zeitraum Jänner bis Oktober 2001 erwirtschafteten die Hoch- u. Tiefbauunternehmen nach Berechnungen der STATISTIK AUSTRIA einen Bauproduktionswert von 8,0 Mrd. € (110,3 Mrd. Schilling; -1,0%). Die Produktion nach Bausparten entwickelte sich im Tiefbau (+2,5%) besser als im Hochbau (-3,4%). Die Daten des Baunebengewerbes sind hier nicht berücksichtigt.

HOCH- UND TIEFBAU 01-10/2001

  

Produktion insgesamt

Veränderungen
zum Vorjahr
in %

in Mio. EURO

in Mio. ATS

Vorbereitende Baustellenarb.

321  

4.413v

3,7  

Erdbewegungen

310  

4.264  

2,7  

Bohrungen

11  

149  

43,2  

Hochbau

4.761  

65.506  

-3,4  

Wohnungsbau

1.747  

24.044  

-9,3  

Industrie- und Ingenieurbau

639  

8.789  

6,9  

Sonstiger Hochbau

1.471  

20.243  

1,2  

Adaptierungen im Hochbau

904  

12.430  

-4,8  

Tiefbau

2.935  

40.391  

2,5  

Brücken-, Hochstraßenbau

164  

2.258  

9,4  

Tunnelbau

213  

2.935  

43,4  

Rohrleitungs-, Kabelbau

904  

12.444  

0,3  

Straßenbau

862  

11.862  

-5,0  

Eisenbahnoberbau

150  

2.060  

-0,9v

Wasserbau

50  

692  

18,2  

Spezialbau, Sonstiger Tiefbau

592  

8.140  

5,2  

Insgesamt

8.017  

110.310  

-1,0  

Deutliche - weit über dem Österreich-Durchschnitt liegende - Zuwachsraten verzeichneten der Tunnelbau (+43,4%), der Wasserbau (+18,2%), der Industrie- und Ingenieurbau (+6,9%) und der Brückenbau (+9,4%). Einbrüche zeigten sich bei den Adaptierungen (-4,8%), beim Wohnungsbau (-9,3%) und beim Straßenbau (-5,0%).

Die öffentliche Bautätigkeit engagierte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum ebenfalls nur in geringem Ausmaß (insgesamt 2,8 Mrd. €, 39,1 Mrd. Schilling; -1,2%). Während sie im Tiefbau noch einen leichten Aufschwung (1,8 Mrd. €, 24,8 Mrd. S; +2,1%) erlebte, verzeichnete sie im Hochbau (947 Mio. €, 13,0 Mrd. S; -6,5%) einen deutlichen Rückgang: besonders markant beim Wohnungsbau (-9,9%) und bei den Adaptierungen (-19,5%). Deutliche Zuwachsraten sind hingegen beim Eisenbahnoberbau (+20,2%), Brückenbau (+14,0%), beim Wasserbau (+13,0%), beim Industrie- und Ingenieurbau (+34,5%) und beim Tunnelbau (+56,8%) festzustellen.

siehe auch:


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