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Saisonstart der ZDB-Mitgliedsunternehmen verhalten

(16.4.2015) Die Bauunternehmen schätzen ihre Geschäftslage im März auf Vormonats­niveau ein. Die sonst im März feststellbare Belebung ist damit nicht erkennbar. Das er­gibt die monatliche Umfrage des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes unter seinen Mitgliedsunternehmen.

Aufgrund der milden Witterung konnten die Unternehmen bereits im Januar und Febru­ar „durchproduzieren“. Die Lagebeurteilung bleibt aber hinter dem Niveau des Vorjah­res zurück, als milde Witterung und gute Auftragsbestände zu sehr guten Lagebeur­teilungen führten.

  • Aktuell erhält die Geschäftslage im Wohnungsbau weiter gute Noten.
  • Befriedigende Noten gibt es für den Wirtschaftsbau und den sonstigen Tiefbau.
  • Der öffentliche Bau erhält eher unbefriedigende Urteile, wobei für den Straßen­bau tendenziell Verbesserungen ablesbar sind. Eindeutig unbefriedigend sind die Urteile zum öffentlichen Hochbau. Hier zeigt auch die Orderentwicklung in den letzten Monaten keine Impulse auf.

Die Bautätigkeit wurde insgesamt nicht ausgeweitet. Steigerungen im Wohnungsbau standen rückläufige Meldungen im Wirtschaftsbau und öffentlichen Bau gegenüber. Zur verhaltenen Lagebeurteilung dürfte maßgeblich die nahezu unveränderte Nachfra­ge nach Bauleistungen beigetragen haben.

Die Auftragsbestände werden im Tiefbau mit 1,7 Monaten angegeben, was exakt dem Vorjahrmonatswert entspricht. Im Hochbau werden gut 2,5 Monate gemeldet, was nur etwas über Vorjahrmonatswert von 2,2 Monaten liegt. Die Geräteauslas­tung erhöhte sich im Hoch- wie im Tiefbau geringfügig; im Hochbau auf knapp 60%, im Tiefbau auf gut 50%.

Es wird erwartet, dass die Auftraggeber in der nächsten Zeit wieder mehr Aufträge auslösen, denn die Geschäfts- und Auftragsentwicklung wird für die nächsten Monate weiter zunehmend eingeschätzt. An der „Preisfront“ erwarten die Unternehmen wei­terhin kein Steigerungspotential.

Die Investitionen sind auf Ersatzbeschaffung ausgerichtet. Ein anhaltendes Problem bleibt der Fachkräftemangel. Zudem wurden mehr witterungsbedingte Behinderungen gemeldet als im Vormonat und Vorjahr.

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