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ifo Geschäftsklimaindex: Deutlicher Dämpfer für's Bauhauptgewerbe

(25.1.2019) Unruhe in den deutschen Chefetagen: Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Januar auf 99,1 Punkte gefallen - nach immerhin 101,0 Punkten im Dezember. Das ist der niedrigste Wert seit dem Februar 2016. Während die aktuelle Geschäftslage lediglich „etwas weniger gut“ beurteilt wurde, haben die Erwartungen sich massiv verschlechtert: Sie sind erstmals seit Dezember 2012 leicht pessimistisch. Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem Abschwung.

Insbesondere das Bauhauptgewerbe erlebte erstmals seit langer Zeit einen deutlichen Dämpfer: Das Geschäftsklima verschlechterte sich markant. Beide Klimakomponenten sanken merklich. Allerdings befindet sich die aktuelle Geschäftslage weiterhin auf einem sehr hohen Niveau:

Auch im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index erneut merklich gesunken; dies war vor allem auf deutlich pessimistischere Erwartungen der Firmen zurückzuführen. Auch ihre aktuelle Lage schätzten sie etwas weniger gut ein. In allen wichtigen Industriezweigen, außer der Chemischen Industrie, verschlechterte sich das Geschäftsklima. Die Kapazitätsauslastung sank um 0,7 Prozentpunkte auf 86,3%. Sie liegt damit aber immer noch über dem langjährigen Durchschnitt von 83,7%.

Im Dienstleistungssektor hat der Geschäftsklimaindex auf hohem Niveau nachgegeben. Verantwortlich dafür waren weniger optimistische Erwartungen. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Lage hingegen besser.

Im Handel sank der Index wieder merklich. Der Ausblick der Händler auf die kommenden Monate trübte sich deutlich ein. Mit der aktuellen Lage waren sie jedoch etwas zufriedener.

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