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ifo-Geschäftsklimaindex im Juni gesunken - selbst am Bau

(24.6.2019) Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich weiter eingetrübt. So ist der ifo-Geschäftsklimaindex im Juni von 97,9 auf 97,4 Punkte gefallen - das ist der niedrigste Wert seit November 2014. Die Unternehmen blickten demnach pessimistischer auf die kommenden Monate. Ihre aktuelle Lage schätzten sie hingegen minimal besser ein als zuletzt. Fazit: Die deutsche Konjunktur flaut weiter ab.

Auch im Bauhauptgewerbe ist der Geschäftsklimaindex gefallen - wenn auch auf einem hohen Niveau. Gleichwohl schätzten die Baufirmen ihre aktuelle Lage schlechter ein, und auch die Erwartungen für die nächsten sechs Monate gaben nach.

Im Verarbeitenden Gewerbe war der Geschäftsklimaindikator ebenfalls rückläufig. Der Lageindex liegt zwar immer noch über seinem langfristigen Mittelwert, sinkt nun aber seit mehr als einem Jahr. Selbst der Lichtblick bei den Erwartungen aus dem Vormonat ist ist verschwunden, und der Pessimismus unter den Industriefirmen nahm weiter zu. Dies ist vor allem einem sinkenden Auftragsbestand geschuldet.

Auch im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima verschlechtert. Dies war auf merklich weniger optimistische Erwartungen zurückzuführen. Ihre aktuelle Lage beurteilten die Dienstleister hingegen wieder besser.

Immerhin im Handel ist der Index gestiegen: Die Unternehmen waren mit ihrer aktuellen Lage zufriedener. Zudem blickten sie zuversichtlicher auf die kommenden Monate. Während im Großhandel vor allem der Erwartungsindex stieg, war es im Einzelhandel der Lageindikator.

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