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ifo Institut setzt Konjunkturprognose deutlich herunter - von 2,6 auf 1,8%


  

(19.6.2018) Das ifo Institut hat seine Konjunkturprognose für Deutschland deutlich heruntergesetzt. Für 2018 erwarten die Forscher nur noch 1,8% Wachstum; im Frühjahr 2018 hatten sie noch mit 2,6% gerechnet. Für 2019 sagen sie ebenfalls nur noch 1,8% voraus, zuvor waren es 2,1%.

kräftige Gewitterwolken

„Die Wirtschaft hat sich in den ersten Monaten des Jahres deutlich schlechter entwickelt als gedacht. Das ifo Geschäftsklima ist zurückgegangen und die weltwirtschaftlichen Risiken haben deutlich zugenommen. Am deutschen Konjunkturhimmel brauen sich derzeit kräftige Gewitterwolken zusammen“, konstatiert ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser. „Gleichwohl glauben wir, dass sich der deutsche Aufschwung fortsetzt, wenn auch nicht in demselben Tempo wie 2017.“

Immerhin soll die Zahl der Arbeitslosen weiter sinken - nämlich von 2,5 Mio. im vergangenen Jahr (2017) auf 2,3 Mio. im laufenden (2018) und auf 2,2 Mio. im kommenden Jahr (2019). In Prozent der Erwerbspersonen sind das 5,7, dann 5,2 und schließlich 4,9. Die Zahl der Erwerbstätigen dürfte neue Rekorde erzielen und von 44,3 Mio. über 44,8 Mio. in diesem auf 45,2 Mio. im kommenden Jahr steigen.

Die privaten Konsumausgaben werden 2018 nur um 1,3% steigen, aber im kommenden Jahr um 1,8%. Die Konsumausgaben des Staates steigen um 1,0% in diesem und um 1,9% im kommenden Jahr, die Exporte um 3,0% 2018 und um 4,1% 2019.

Der Überschuss des Staates liegt bei 38,0 Mrd. Euro in diesem und bei 37,7 Mrd. im kommenden Jahr. Und der viel kritisierte Überschuss der Leistungsbilanz beläuft sich auf 267 und 268 Mrd. Euro. Damit verringert sich der Überschuss in Relation zum Bruttoinlandsprodukt von 7,9 auf 7,6%.

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